Knochenmarkspende
Seit Kurzem habe ich den Lokalteil im Feed Reader. Darin “wirbt” Norbert gerade für einen Termin zur Typisierung des Knochenmarks. Meist gibt es dazu einen Grund, welchen er hier bereits beschrieben hat.
Der 5-jähriger Junge Mathies aus Norderstedt bei Hamburg benötigt eine Knochenmarkspende!
Der Termin zur Typisierung ist Sonnabend, 8. November ‘08, zwischen 10 und 16 Uhr im Gymnasium Harksheide in Norderstedt.
Da ich mich bereits bei der DKMS habe Typisieren lassen, kann ich leider nicht mehr helfen. Käme ich in Frage, wäre ich bereits informiert worden und hätte umgehend zugesagt. 2 meiner Arbeitskollegen konnten bereits Leukämie- Erkrankte durch ihre Stammzellen vor dem Tode retten. Hier ein Artikel, der zeigt, das dieses Prozedere kein Problem war.
Bitte helft mit Leben zu retten!
Neues Bewertungssystem bei Qype
Qype ist ein Sammelpunkt für Bewertungen. Bewertet werden Plätze in aller Welt. Und zwar von den Usern - wie ich nun mal einer bin. Mir hat die Seite schon oft gute Tipps geliefert, wo man hingehen kann und wo lieber nicht.
Als Anreiz dazu gibt es ein Punktesystem, für jeden angemeldeten User. Ist eine klasse Idee wie ich finde, denn wenn man einen bestimmten Status erreicht hat, bekommt man Gimmicks, z.B. ein Shirt oder eine Tasche. Der User ist stolz darauf, den Status erreicht zu haben und schleppt nun eben diese Gimmicks mit sich rum und macht damit auch noch wieder Werbung für Qype (Das Logo ist auf den Gimmicks).
Bisher war das Punktesystem in etwa so: Es gab natürlich Punkte für jeden Beitrag, der geschrieben worden ist (so er denn den simplen Regeln entsprach). Außerdem gab es aber auch Punkte für geschlossene Kontakte, um das Netzwerken untereinander zu fördern. Dann gab es Punkte, für jedes Feedback, das man zu seinem Beitrag bekommen hat, was bei mir die meisten Punkte brachte, worauf ich nach wie vor stolz bin, denn andere Qyper fanden meine Beiträge gut.
Neuerdings gibt es weder für Feedback, noch für Kontakte, irgendwelche Punkte. Dafür stiegt die Punktanzahl um ein Vielfaches für einen neuen Beitrag zu einem Platz und es gibt auch mehr Punkte für einen “normalen” Beitrag zu einem Platz.
Ich verstehe schon die Idee, die dahinter steckt. Man möchte einfach die Anzahl der Bewertungen im System erhöhen und vielleicht damit zum eigentlichen Kern der Sache zurück. Leider ist das meines Erachtens ziemlich schief gegangen.
Ich ärgere mich in den vergangenen Tagen bereits zum x-ten Mal. Wieder einmal hat jemand zu einem Platz eine erste Bewertung geschrieben. Bestehend aus 3 Sätzen, die in etwa lauten: “Das Essen ist lecker. Der Service ist nett. Man hat viel Platz.” Allein wenn man sich die Homepage des Platzes durchgelesen hätte, hätte man das 3-fache schreiben können! Dafür bekommt der Erstschreiber sagenhafte 20 Punkte. Dann schreibe ich einen weiteren Beitrag hinterher. Ich gebe mir Mühe, fische Hintergrundinformationen ans Tageslicht, versuche besondere Kleinigkeiten hervor zu heben… und bekomme dafür 8 Punkte. Diese können nicht einmal durch Feedback von anderen Qypern aufgebessert werden.
Hier läuft das Motto “Masse statt Klasse” und das nervt mich gewaltig.
Trotzdem - oder gerade deswegen - werde ich weiterhin meine ausführlichen Beiträge schreiben, damit die Leser auch wirklich etwas davon haben. Weiterhin werde ich auch die Beiträge meiner Kontakte bewerten.
Und zu guter letzt: Ebenfalls recht neu bei Qype - die Veranstaltungen, genannt “Events”. Der User kann Veranstaltungen eintragen, bewerten und angeben, ob er vor hat sie zu besuchen. Meine Inbox platzte vor Einladungen, für Veranstaltungen, die am anderen Ende der Welt stattfinden. Die neu eingetragenen Veranstaltungen musste ich ausblenden, weil ich sonst pro Tag ca. 3 Seiten neue Infos durcharbeiten musste. Und etwas Interessantes habe ich unter den Veranstaltungen noch nicht gefunden. Für mich ist das ein Teil von Qype, in den unnötige Arbeit investiert wurde.
Damit keine Missverständnisse entstehen: Ich schreibe bei Qype (Blog), das werde ich weiterhin tun, und zwar gerne. Nur halt auf meine Weise.
Fähren als ÖPNV
Nicht viele deutsche Städte können Fähren als ÖPNV anbieten. Eine dieser Städte ist Hamburg. Mein Kollege nutzt die 62 Richtung Finkenwerder täglich als Arbeitsweg. Wir haben vor Kurzem die 62 als Hafenrundfahrt “missbraucht”, wir waren aber auch nicht die einzigen, die auf die Idee kamen.
Zur Erklärung: Ich liebe Wasser. Groß geworden bin ich am Nord-Ostsee-Kanal. In Ludwigslust zog es mich in meiner Freizeit oft zu den Wasserspielen im Schlosspark oder an die Kaskaden vor dem Schloss. Für mich ist das oft monotone Plätschern der Wellen und Tropfen sehr beruhigend und manchmal richtig aufmunternd. Das Leben fließt wie bewegtes Wasser…

Gischt vor der Fähre
Aber zurück zur 62. Von den Landungsbrücken aus sieht die Route der ziemlich leistungsstarken Fähre so aus: Sandtorhöft - Altona Fischmarkt - Dockland - Neumühlen - Bubendey-Ufer - Finkenwerder. Man kann das Treiben an den Landungsbrücken beobachten, sieht was im Dock 17 gerade los ist, bei HHLA oder Eurogate. Und natürlich bekommt man hautnah mit wie Schiffe ein- und auslaufen. Und das meine ich wörtlich. Manchmal hat man das Gefühl, der Schiffsführer (aka. Kapitän) legt es drauf an, dass Gäste von ganz vorne das nächste Schiff mit der Hand berühren können ;) Das herrliche Hamburger Schietwetter genießt man auf so einer Fähre auch gleich umso mehr!
Hier noch ein paar Eindrücke, festgehalten mit der Handy-Cam:
